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Die Siegerserien 2017 – Platz 1 bis 10


Posted on 1st October, by Christina in Blog. 1 Comment

Die Siegerserien 2017 – Platz 1 bis 10

Das sind die 10 Sieger des diesjährigen Münchner Fotomarathons unter dem Oberthema “Weltstadt mit Herz”, ausgewählt durch unsere Jury: Jacqueline Esen, Axel Steinmüller, Dorothe Willeke-Jungfermann, Florian Poschenrieder und Simone Naumann.

Folgende Themen mussten fotografisch umgesetzt werden:

  1. Sonne im Herzen
  2. Ein Herz und eine Seele
  3. Herzschlag
  4. Auf Herz und Nieren prüfen
  5. Herzerfrischend
  6. Herzenswunsch
  7. Herzhaft
  8. Herzblatt
  9. Wenn’s Herzerl in die Hose rutscht
  10. Hand auf’s Herz
  11. Zwei Herzen im 3/4-Takt
  12. Sich ein Herz fassen

Platz 1 – Robert Mayer (#129)

Kommentar der Jury: Das Münchenoberthema ist sehr gut erfasst, München Stadt mit Herz ist klar erkennbar. Bildgestalterisch und technisch sauber und stringent umgesetzt. Technische Gestaltung Infrarot ausgeschöpft und trägt zur Gestaltung bei. Thematisch um die Ecke gedacht und nicht ins Gesicht geklatscht. In allen Bereichen:  Haupt-Thema, Unterthemen, Technisch, Fotografisch, Kreativ – in Kombi aller Anforderungen einfach sehr gut.


Platz 2 – Susanne Heiker (#27)

Kommentar der Jury: Konsequente, technische Gestaltung, stringent umgesetzt mit immer dem gleichen Objektiv, so dass gestalterisch nichts aus der Reihe fällt, thematisch sehr gut umgesetzt, München thematisch gut umgesetzt, technisch sauber, Reportagecharakter im Vordergrund, klare Linie erkennbar in gestalterischer Umsetzung.

Platz 3 – Julian Oswald (#21)

Kommentar der Jury: München als Stadt gut zu erkennen, witzig ist wie das erste Bild der Reihe umgesetzt wurde „Sonne im Herzen“. Es gibt allerdings ein paar fotografische Schwächen, wo man noch etwas hätte aufsatteln können, wo der Kontrast noch etwas hätte stärker sein können um die Serienidee stärker klar zu machen, Reportagecharakter ist in Verbindung mit der Schwarz-Weiß-Serie sehr gut umgesetzt. Eine technischere höhere Konstanz wäre wünschenswert. Die kontrastreichen Motive mehr in den Vordergrund gerückt und nicht so stark von der eigentlichen Thematik abgewichen.

Platz 4 – Claudia Omonsky (#125)

Kommentar der Jury: Ist eigentlich vom Technischen her und von Thema found footage die beste Umsetzung, weil derjenige der die Bilder gemacht hat sich seine Motive gesucht hat. Es ist auch in den einzelnen Unterthemen begrifflich gemacht. Der Grund warum es „nur“ auf Platz 4 ist, ist das München als Stadt leider gar nicht oder nur minimal zur Geltung kommt, man muss es wenn raten. Weil die Bilder sehr stark sind sowohl vom künstlerischen Aspekt als auch von der Umsetzung des jeweiligen Unterthemas. Die Auswahl der zu sehenden Plakate geschah mit Augenzwinkern, was Lachmomente ergab.

Platz 5 – Margit Roth (#136)

Kommentar der Jury: Weil die Serie einfach sehr lustig ist, von dem was auf den Bildern gezeigt wird. Fotografisch zu den voran gegangenen Serien ist es  echte „Spontanfotografie“.  Die Frau lässt Komödiantisches Gemüt erahnen. Die Unterthemen sehr lustig umgesetzt. Unterpunkt. Eine Reportage, die sehr interessant ist und uns angesprochen hat. Ein Grund warum die Serie nicht weiter ist ist, dass man technisch noch mehr hätte rausholen können z.B. um den komödiantischen Aspekt noch etwas zu unterstreichen hätte man z.B ein Fischauge benutzen können, um das etwas mehr in den Vordergrund zu rücken und um den Unterton des Humorösen noch etwas zu unterstreichen. Storytellingtechnisch aber sehr gut umgesetzt.

Platz 6 – Stefan Seifert (#20)

Kommentar der Jury: Farblich sehr einheitlich gestaltet in diesen braun-grau-grün Tönen. München lässt sich bisweilen erkennen, wenn auch nur für Insider. Witzig ist das letzte Motiv „sich ein Herz fassen“ = Teilnahme am Fotomarathon, teilweise sehr schöne Motive im ersten Teil auch speziell die Thematik sehr gut umgesetzt, im zweiten Teil schwächelt es dann so ein bisschen, passt aber ganz gut als komplette Serie. Gut ist, dass der Teilnehmer sich eine etwas andere Motivwahl genommen hat, sich auch mit der Bildgestaltung auseinandergesetzt hat. Technisch in Ordnung.

Platz 7 – Rudolf Straubmeier (#131)

Kommentar der Jury: München ist klar zu erkennen. Wir fanden die Idee mit einem Baletttänzerpaar sehr interessant. Was man sich gewünscht hätte: Fotografisch hätte das Ganze spannender umgesetzt werden können. z. B. das letzte Bild. Wenn alle Bilder der Serie die Qualität von Bild 12 gehabt hätten wäre die Serie deutlich weiter vorne gelandet. Es geht von der Belichtung her teilweise sehr auseinander, was keine einheitliche Struktur in der Serie ergibt. Wir hätten versucht noch mehr aus den tänzerischen Fähigkeiten der Protagonisten heraus zu holen und sich diesem tänzerischen noch mehr zu bedienen, als es hier geschehen ist. Bei Nummer 12 ist es sehr exquisit umgesetzt, das tänzerische in Verbindung mit München, farblich sehr toll. Einzelbilder stechen hervor, dominieren aber an sich die Serie und erzeugen dadurch ungewollte Brüche. Dynamik fehlt ein bisschen. Durch Blitzeinsatz ergaben sich unterschiedliche Qualitäten, was der Stringenz schadet.

Platz 8 – Marina Heinrich (#50)

Kommentar der Jury: Es gab dieses Jahr sehr viele Serien, die sich irgendwelcher Schablonen, Männchen und dergleichen bedient haben. Das ist die einzige Serie, die es mit einer Schablone (rotes Herz) unter die ersten 10 geschafft hat. Alle anderen Schablonen-haftigen Serien haben wir außen vor gelassen. Hier hat es sich durch die Farbgebung und die absolute Ironie an der ein oder anderen Stelle durchgesetzt. Bei dem Bruch mit dem blauen Colorkey in den roten Colorkeys dachten wir uns, dass sich der Fotograf was gedacht haben muss, insofern sehen wir den Bruch als kreatives Element und nicht unbedingt als Fehler. Konsequenz, stilistisch nicht zu dominant umgesetzt, man hat sich Gedanken gemacht mit der selektiven Tonung. Die Serie im Vorhinein durchdacht und nicht gesagt „oh, ich mache jetzt einfach mal Colorkey“. Es wäre ein bisschen mehr Abwechslung/Variationen wünschenswert gewesen.

Platz 9 – Sabine Ziegler (#164)

Kommentar der Jury: Optisch sehr sehr ansprechend, sehr schöne Bildaufteilungen, auch mit den Farben ist hier wunderschön gearbeitet worden. Das Thema Fahrrad als Subthema ist immer wieder da und auch die einzelnen Aspekte sind recht nett umgesetzt. Das einzige, was leider fehlt, deshalb ist es etwas weit abgeschlagen, obwohl es fotografisch recht ansprechen ist, ist das München als Weltstadt mit Herz nicht erkennbar ist. Leider! Bei einzelnen Bildern ist es so, dass die Umsetzung des Themas schlecht zu sehen ist. Auch schön durchgezogen ist, dass es sich vorwiegend um Detailaufnahmen handelt. Wenn diese Tatsache stringenter durchgezogen worden wäre und auch noch das Thema München erkennbarer gewesen wäre die Serie sicher weiter vorne gelandet.

Platz 10 – Klaus Polkähn (#4)

Kommentar der Jury: Fällt auch ein wenig in die Kategorie Karten und Schablonen, wurde aber trotzdem reingenommen weil es sich hier auch nicht um gekaufte Karten und Schablonen handelt, sondern um found footage. Dies wurde auch stringent durchgezogen. Nämlich dadurch dass wir alle tagtäglich von Werbung malträtiert werden und eigentlich eine städtische Landschaft ohne Werbung kaum noch kennen, insofern spiegelt das natürlich auch einen gesellschaftskritischen Zeitgeist mit rein. 
Letzten Endes sind es aber abfotografierte Inhalte anderer Fotografen. Z.B. Bild Nr. 5, das Münchner original oder von dem Film Griesnockerlaffäre. Das ist natürlich immer ein bisschen problematisch, wenn man die Arbeit anderer Leute abfotografiert. Vom Grading ist es halt sehr gut gemacht, von der Farbgebung innerhalb der Serien, dass die Töne im Großen und Ganzen sehr aufeinander abgestimmt sind.





One response to “Die Siegerserien 2017 – Platz 1 bis 10”

  1. Sebastian Glasl says:

    Die Jury Entscheidung finde ich sehr fragwürdig.
    Stringenz wird weit wichtiger als Kreativität und fotografisches Können bewertet.

    Es scheint zugenügen eine Serie mit exakt einem Setup zu fotografieren um sich Plätze ganz vorne zu sichern.
    Auch die Realisierung des Haupt Themas München und der Unterthemen war für manche Plätze nebensächlich.

    Warum wurden Serien mit sogennanten “Herzschablonen” ausgeschlossen?

    Ich hoffe bald alle Serien sehen zu können und sodass wir uns ein eigenes Bild über die eingereichten Fotos machen können.

    Wie wäre es wenn jeder Teilnehmer eine Stimme bekäme und damit die Mehrheit über die Gewinner entscheidend. Ein solch demokratischer Ansatz würde Frust über die Jury Sicht vermeiden und Fairness sichern.

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