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Schirmherr

Michael von Hassel (© Florian Walter)

Michael von Hassel

unser Schirmherr für den Fotomarathon seit 2012

Im Jahre 1978 geboren, arbeitete der Diplom-Kaufmann einige Jahre als Banker in München und London, bevor er sich ganz seiner Passion der Fotografie widmete. In seinen Arbeiten inszeniert von Hassel nichts, sondern dokumentiert vielmehr seine Gegenwart, so wie sie ihm erscheint. Mit seiner Bildsprache verbindet er Sichtbares und Unsichtbares. Er zeichnet Momente.

Neben zahlreichen Ausstellungen sind Michael von Hassels Fotografien mittlerweile Bestandteil vieler privater wie institutioneller Kunstsammlungen. 2009 hat er, gemeinsam mit den Künstlern Judith Grote, Maximilian Westphal und Florian Walter, den Preis für den besten zeitgenössischen Künstler auf der Kunstmesse Hot Art Fair in Basel gewonnen. Er hat bereits etliche Ausstellungen im In- und Ausland begeben. Der Foto-Autodidakt ist eines der jüngsten Mitglieder der renommierten Galerie für Fotokunst Camera Work in Berlin und reiht sich ein in einen handverlesenen Kreis der weltbesten Fotokünstler.

Neben der Camera Work arbeitet er mit weiteren Galerien in München, Baden-Baden, Frankfurt, Köln, St. Christoph, Bregenz, Kirchberg, Dubai und Moskau zusammen. Im Herbst 2011 enthüllte er das weltgrößte Foto in der Münchner Schrannenhalle, welches die Umbauarbeiten dokumentiert. Die Arbeit hat ein Format von fast 20 m², ist hinter echtes Glas kaschiert und in dieser Größe und Machart einzigartig. Michael von Hassel verlässt sich nicht allein auf die Digitaltechnik. Seine Lieblingskamera ist nach wie vor eine analoge, 50 Jahre alte Rollei SL66.

2012 präsentierte er seine Ausstellung „BERLIN ONE“ in den Räumlichkeiten der Firma Ernst & Young in Berlin. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft führte die Schau in Kooperation mit Camera Work und der CNC AG durch. Getreu dem Titel wurden beeindruckende Impressionen von Berlin in spektakulären Fotografien gezeigt, welche nicht nur die Entwicklung der ehemals geteilten Stadt zu einer Weltmetropole sichtbar machten, sondern darüber hinaus die Schönheit der zusammengewachsenen Hauptstadt vor Augen führten.

Für die Ausstellung „BERLIN ONE“ fotografierte Michael von Hassel entlang des ehemaligen Mauerstreifens die historisch bedeutsamen Schnittstellen zwischen Ost und West: von symbolträchtigen Einzelmotiven, wie dem damaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie, dem Brandenburger Tor und den Reichstag, bis hin zu atemberaubenden Panoramen. Über ein Jahr lang suchte der Fotokünstler immer wieder diese besonderen Plätze auf, beobachte akribisch die Szenerien und schuf dank moderner Fototechnik hyperrealistische Produktionen mit seiner für ihn so typisch unverkennbaren Bildsprache.

Die Motive zeugen gerade nicht nur von der Teilung der Stadt und den Narben des historischen Wandels, sondern verdeutlichen vielmehr die innere Harmonie des erfolgreichen Verschmelzens und Wandels der noch vor 23 Jahre geteilten Stadt mit ihren Menschen, ihrer einzigartigen Kultur und architektonischen Pracht. Die hyperrealistischen Fotografien beeindrucken vor allem durch ihre erstaunlichen Kontraste, die mitunter extreme Farbtonung und die nicht selten äußerst dynamische Lichtführung. Die Bilder wirken wie gemalt, manchmal sogar comic-haft und sind dabei doch so realistisch wie Fotografien, wodurch es dem Betrachter ermöglicht wird, mehr zu sehen als mit dem bloßen Auge. Das Sehen wird um Details erweitert, die zwar existieren, aber grundsätzlich nicht in dieser Intensität wahrgenommen werden können.

Michael von Hassel – Ball Toss – Munich – Germany – 2010

Michael von Hassel lebt und arbeitet in Berlin und München. Der Blick für das Besondere, ein Auge für das Wesentliche und eine elementare Wertschätzung des Alltags wurden für ihn, für seine Fotografie Beweggrund. „Die Welt soll aufhören, konsequent zu übersehen, worin die Schönheit des Jetzt ruht“.

 

 

Grußwort unseres Schirmherrn Michael von Hassel

 

Servus beinand, seid mir alle herzlich gegrüßt zum fünften Fotomarathon München.

Vor ein paar Wochen habe ich mich wieder mit einer neuen Kamera belohnt. Die hat nun 42 Millionen Pixel. Fast hätte ich eine gekauft mit über 50 Millionen Pixel. Doch das ist eine andere schier endlose Geschichte. Dieses kleine Wunderwerk der optischen Technik erschafft nun Dateien die gigantisch groß sind. Nachdem die neue Kamera neue Objektive und weitere Extras verlangte, muss nun Soft-, Hardware und vor allem Speicherplatz wieder größer, neuer, besser und sicher teurer sein. Nachdem ich nun für eine einzige meiner Arbeiten mitunter 150 einzelne Fotos schieße, kommt dann doch einiges zusammen. Die Raw-Dateien muss man auch noch in Tiffs umwandeln. So sind wir schon bei gut 300 Dateien. Schließlich erhalte ich für ein einziges Motiv mal gut und gerne 100 – 200 Gigabyte Zeug. Das ist schier nicht mehr zu handeln. Willkommen im Pixel-Überfluss. Der Datei-Tsunami ist los!

Die einzig logische Konsequenz ist nun, ich fotografiere einfach noch viel überlegter und eben noch präziser als ohnehin schon. Ich will eben nicht ein Motiv hunderte Male (auch keine zwei Mal!) knipsen, in der Hoffnung, ein Bild wird schon ganz ok sein. Je länger und je mehr ich Fotograf und Künstler bin, desto weniger fotografiere ich, umso weniger Bilder erschaffe ich. Wo Instagram, Facebook & Co. jeden Tag 7 Milliarden Mittagessen ablichten, vergeht so mancher Monat, in dem der Künstler kein einziges Motiv erstellt. Es würde die Substanz fehlen und wäre nicht stringent.

Hasselblad Japan hat jüngst zu einer herrlichen Aktion geladen: ein paar Fotografen, die sonst mit ihrer Hasselblad digital schießen, bekamen alle ein klassisches Hasselblad-Filmrückteil und eine einzige Rolle 120er Film. Die Aufgabe: mach‘ 12 gute Bilder an einem einzigen Tag. Es war für alle eine erstaunlich anstrengende wie aber auch erbauende Herausforderung. Die Ergebnisse wurden hart erarbeitet, aber die Jungs (es waren leider nur Jungs) waren dann glücklich wie Bergsteiger, die den höchsten Berg des Landes erklommen hatten. Alle waren sie fasziniert, dahin zurück zu kehren, wo Fotografie eigentlich mal her kam. Die Ergebnisse allerdings konnten sich wirklich sehen lassen.

Mir kam der Fotomarathon in den Sinn: 12 Bilder… das kenn‘ ich doch! Doch heißt die Regel, die Dateien, die man schließlich abgibt, müssen alphanumerisch zur Abfolge der einzelnen Themen passen. Wie viele Dateien und damit Foto-Auslösungen zwischen den einzelnen Bilddateien liegen, ist dabei egal. Eigentlich schade, denkt man an den 120er Film. Daher verehrte Damen, werte Herren, liebe Fotoenthusiasten, bemüht Euch doch in diesem Jahr mal um WENIGE, aber eben dafür ganz besondere Fotos. Macht Klasse und nicht Masse! Überlegt vorher, wohin Ihr eigentlich wollt und warum. Das wird sicher spannend!

Schön, dass Ihr alle mit dabei seid. Der Fotomarathon lässt uns unsere Umwelt, unseren kleinen Kosmos München noch besser kennenlernen. Wir treten aus unserem Alltag heraus und wechseln sprichwörtlich die Perspektive. Man kann nur gewinnen! Außerdem trifft man auf neue, spannende Menschen, die vielleicht zu neuen Freunden werden.

Ich wünsche von Herzen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude und allzeit gute Motive!

Herzlichst Ihr/Euer Michael von Hassel

 



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